VAERST architekten

Architekt  Prof. Dipl.-Ing. HdKB  Michael Vaerst

Projektdokumentation - Haus Schrobsdorff II Berlin-Charlottenburg

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Umbau und Innenausbau eines Wohnhauses

 

Schustehrusstrasse, Berlin-Charlottenburg

   
   
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Integrative Raumlösungen

 

Erste Ebene einer Maisonette-Wohnung mit halboffenem Charakter.

 

Um einerseits der Raumwirkung Großzügigkeit zu verleihen und andererseits allen Funktionen Platz zu bieten, wurde eine integrative aber offene Lösung angestrebt.

Der Bereich Küche / Essen / Gäste-WC verschränkt sich mit einem offenen Flurbereich, der in die geschützte, halb offene / halb einsehbare Handwasch-Nische mündet.

Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Der halboffene Handwaschplatz

 

Links : Planung / Rechts : Ausführung

 

Das Handwaschbecken ist, um das Gäste-WC/Duschbad möglichst raumsparend zu halten, dem Raum vorgelagert.

Einerseits durch den Wandvorsprung leicht geschützt eingefasst und, andererseits doppelt funktional belegt, ergibt sich für diese Funktion ein besonderer Charakter: Zum Händewaschen muss das Bad nicht betreten werden.

 

Die kleine Nische bietet durch den integrativen Möbeleinbau ein Max. an Schrankplatz. Die Oberschränke bieten tiefen Stauraum, während der exzentrisch gelagerte und ungeteilte Spiegel aufschwenkbar ist und Raum für z.B. Kosmetikartikel bietet. Für eine optimale Beleuchtung sind die Leuchten seitlich hinter mattierten Gläsern integriert.

Das Handwaschbecken erzeugt als eigenständiges Objekt eine besondere Wirkung und wird zum Eye-Catcher dieser Nische.

Siehe auch Grundrissabbildung

     
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Der halboffene Handwaschplatz

 

Grundrissabbildung

 

 

     
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Treppe als Schrankwand

 

Für die Erschließung der oberen Maisonette-Ebene musste eine Treppe angelegt werden, die nur in einem Wohnraum platziert werden konnte.

 

Um einerseits dem Raum nicht seine wohnlichen Qualitäten zu nehmen und, um andererseits durch die Treppe keinen Raumverlust zu haben, entstand die Entwurfsidee, die Treppe als "begehbare" Schrankwand/Regal mit reichlich Stauraum auszubilden.

 

Das Möbel integriert sich in den Raum und besitzt einen offenen Regalteil. Davor befindet sich ein verschiebbares Paneel (Bild). Das Paneel kann primär in 3 verschiedenen Positionen angeordnet werden.

 

Stellung linke Position:

Regal geschlossen / Treppe offen

 

Stellung mittlere Position:

Regal offen / Treppe offen

(siehe Abb. unten)

 

Stellung rechte Position:

Regal offen / Treppe geschlossen

 

 

     
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Treppe als Schrankwand

 

Blick auf das Schiebepaneel in mittlerer Position:

Regal offen / Treppe offen

 

Das Möbel integriert sich in den Raum und besitzt einen offenen Regalteil, der mit dem verschiebbaren Paneel (Bild) verdeckt werden kann.

Das Paneel kann gleichzeitig bei komplett geöffneter Position dazu dienen, den Zugang zur Treppe zu verdecken.

     
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Treppe als Schrankwand

 

Blick auf das Regal mit Schiebepaneel in mittlerer Position:

Regal offen / Treppe offen

     
Haus Schrobsdorff, Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstr.  

Treppe als Schrankwand

 

Grundriss- u. Ansichtszeichnung

 

Das Schiebepaneel ist über die gesamte Breite der Wand verschiebbar

 

Stellung linke Position:

Regal geschlossen / Treppe offen

 

Stellung mittlere Position:

Regal offen / Treppe offen

 

Stellung rechte Position:

Regal offen / Treppe geschlossen

     

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